Liquiditätsengpass droht

26.02.2002

Die Mühl AG muss ihre Kreditlinien verlängern lassen und hat ihre Logistik-Tochter noch nicht verkauft

Die Mühl AG hat eine Prolongation ihrer Kreditlinien bis 30. April 2002 bei allen umlaufmittelfinanzierenden Banken beantragt. Die AG finanzierenden Banken, die rund drei Viertel der Konzernfinanzierung tragen, haben eine Verlängerung in Aussicht gestellt, teilte das Unternehmen ad hoc mit. Darüber hinaus hat Mühl bis zum Verkauf der E-Logistik 24 AG eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 25 Mio. € beantragt. Für die Logistik-Tochter liege ein Angebot eines Finanzinvestors in Höhe von 20 Mio. € vor. Sofern die Banken dem Finanzkonzept nicht zustimmen und weitere liquiditätsfördernde Maßnahmen nicht kurzfristig greifen, könnte es im März zu Liquiditätsengpässen kommen, heißt es weiter.
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