Krimi im hohen Norden

Die Hagebau hat den Gesellschafter Frenzel ausgeschlossen, nachdem der Hagebaumarkt in Leck unter „unglaublichen Begleitumständen“ geschlossen wurde

Die Hagebau hat ihren Gesellschafter Frenzel ausgeschlossen, der bis vor Kurzem einen Hagebaumarkt im Leck in der Nähe von Husum betrieben hat. Dabei bleiben die „unglaublichen Begleitumstände“, so die Hagebau, für die Öffentlichkeit weiter mysteriös. Denn Jan Frenzel hatte seine Anteile Presseberichten zufolge zum 1. Oktober 2002 an eine andere Betreibergesellschaft veräußert. Die neuen Besitzer haben den Markt am Wochenende vom 12. und 13. Oktober in einer Nacht- und Nebelaktion leer räumen lassen und geschlossen, ohne die Hagebau und die Mitarbeiter zu informieren. Die Ware wurde in ein Lager gebracht.
Gestern hat die Hagebau-Zentrale einen offenen Brief an die Kunden als Anzeige in der Lokalzeitung veröffentlicht. Man sei „erschüttert“ und wurde „ebenso wie Sie überrascht, ohne Vorwarnung“, heißt es darin. Wie Geschäftsführer Michael Baumgardt erklärt, soll der „nicht unattraktive“ Standort zusammen mit anderen Gesellschaftern gerettet werden. Offen ist auch, was mit dem von Frenzel betriebenen Bauprojekt in Niebüll geschieht. Im Gespräch soll eine andere Baumarktgruppe sein.
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