EU-Kommission verlangt Buße

Vier europäische Gipsplattenhersteller haben jahrelang Preise und Mengen abgesprochen, lautet der Vorwurf

Die EU-Kommission hat gegen vier Hersteller von Gipskartonplatten Geldbußen in Höhe von insgesamt 478 Mio. € wegen Beteiligung an einem langjährigen Kartell verhängt. Betroffen sind Lafarge, Frankreich (249,6 Mio. € Strafe), BPB, Großbritannien (138,6 Mio. €), Knauf, Deutschland (85,8 Mio. €), und Gyproc Benelux, Belgien (4,32 Mio. €). Nach Angaben der EU-Kommission fanden Absprachen über Verkaufsmengen und Preise auf höchster Ebene statt. Der Gesamtumsatz habe 1997, dem letzten beanstandeten Kalenderjahr, rund 1,2 Mrd. € betragen.
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