Für einen Export der Practical World

Auf der BHB-Pressekonferenz spricht sich Manfred Maus klar für eine Übertragung des Konzeptes aus, um die Messe in Köln als Leitmesse zu sichern

Zum ersten Mal führte der BHB im Rahmen der Practical World eine Pressekonferenz durch – und die Branchenzahlen, die man verkünden musste, waren alles andere als erfreulich (DIYonline berichtete bereits). Für alle im DIY-Panel erfassten Bau- und Heimwerkermärkte ab einer Verkaufsfläche von 1.000 m² musste für das Jahr 2002 ein Umsatzminus von 3,1 Prozent vermeldet werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Verband mit einem weiteren Minus von rund zwei Prozent.
BHB-Präsident und Obi-Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Maus ging in seiner Stellungnahme von einem Überhang bei der Verkaufsfläche von rund 20 Prozent aus. Alle 3.110 Baumärkte wiesen 2002 eine Verkaufsfläche von rund 14,65 Mio. m2 aus, 2,45 Prozent mehr als 2001. Die durchschnittliche Marktgröße vergrößerte sich binnen eines Jahres von 4.933 m2 auf 5.054 m2.
Maus sprach sich auch für einen Export der Practical World in andere Länder und Kontinente aus. Eine Kooperation besteht ja bereits mit Shanghai. Denkbar sei eine Practical World aber auch, so Maus, in Osaka (Japan), in Sao Paulo (Brasilien), in den Vereinigten Staaten, ja selbst in Nordafrika, wo sich derzeit ein DIY-Markt entwickelt. Der Brand „Practical World“ müsse exportiert werden, um die Messe in Köln als Weltleitmesse zu festigen.
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