Baumax zieht sich von der Börse zurück

25.06.2004

Martin Essl: "Jetzt sind wir wieder ein reines Familienunternehmen!"

Nach 14 Jahren Börsennotierung zieht sich Baumax von der Wiener Börse zurück. 1990 hatte der österreichische Baumarktbetreiber rund ein Drittel seiner Aktien als Vorzugsaktien zu einem Preis von 32,70 € an die Börse gebracht. Diese hätten sich aber, so Martin Essl, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, nicht dem Unternehmenswert entsprechend entwickelt. Deshalb wurde der Rückkauf der Aktien (Squeeze-out) beschlossen. Das Angebot, das die Aktionäre am vergangenen Mittwoch auf einer Hauptversammlung annahmen, wurde um rund ein Viertel erhöht und auf 20,58 € je Aktie festgelegt. Damit sind jetzt die verbliebenen 3,57 Prozent der Aktien im Streubesitz wieder im Besitz der Familie Essl. Insgesamt besitzt die Familie 88 Prozent der Baumax-Aktien, die Spar Beteiligung GmbH die restlichen zwölf Prozent.
Gleichzeitig wurde der Geschäftsbericht für das Jahr 2003 präsentiert. Der Bericht, in früheren Jahren mehrfach ausgezeichnet, ist dieses Mal für die Do-it-yourselfer zum Selberzusammenbauen angelegt worden.
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