Wenn der Vater mit dem Sohne...

04.10.2004

... über die Unternehmensnachfolge spricht, bekommt er immer öfter eine Absage. Nur noch jede zweite Firma wird innerhalb der Inhaberfamilie weitergegeben

In einer Erklärung machen sich sieben Verbände, darunter der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und der Zentralverband gewerblicher Verbundgruppen (ZGV), für inhabergeführte mittelständische Unternehmen stark. Darin heißt es, dass nur noch jede zweite Firma innerhalb der Familie weitergegeben wird. Vor 15 Jahren waren es noch 70 Prozent. Unternehmertöchter und -söhne hätten gegenüber einem externen Management, das ins Unternehmen einsteigt, den Vorteil, in die Verantwortung hineinwachsen zu können. Außerdem sei der Kreditbedarf geringer. Dagegen benötigten 90 Prozent der externen Übernehmer Kapitalgeber. Bei den Junioren aus der Inhaberfamilie sei das nur zur Hälfte der Fall. Als Hemmschuh für mehr familieninterne Übernahmen sehen die Verbände die hohen Lohn- und Lohnzusatzkosten, das Steuerrecht und zu viel staatliche Bürokratie.
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