Der vorzeitige Weihnachtsmann ist unerwünscht

19.10.2004

Vier Fünftel der Verbraucher wollen Weihnachtsartikel frühestens ab November in den Ladenregalen sehen

Es ist Mitte Oktober – höchste Zeit für so manches Gartencenter, in die Wintersaison zu starten und die ersten Weihnachtsmärkte zu eröffnen, auch wenn Halloween noch längst nicht hinter uns liegt. Schließlich hat der Lebensmitteleinzelhandel längst Lebkuchen und Nikoläuse im Regal. Dabei ist das den Verbrauchern gar nicht recht. Jedenfalls haben sie das in einer Emnid-Umfrage für die TV-Zeitschrift Bildwoche mehrheitlich zu Protokoll gegeben. Danach sagen fast vier Fünftel (79 Prozent), Weihnachtsartikel sollten erst ab dem 1. November verkauft werden. Dieser Meinung wird übrigens überdurchschnittlich häufig in der Gruppe der über 49-Jährigen – was nicht weiter erstaunt – sowie der PDS-Anhänger (92 Prozent) geäußert. Auch der Anteil der Frauen, die gegen den vorgezogenen Weihnachtsrummel sind, ist mit 87 Prozent wesentlich höher als bei den Männern (70 Prozent).
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