Die Hagebau widerruft eine Aussage

27.12.2004

Im Fall der fehlerhaften Rauchmelder ist nicht klar, an welcher Stelle die Plagiate in die Lieferkette gelangt sind. Der Staatsanwalt ermittelt

Die Hagebau widerruft eine Aussage aus ihrer Pressemitteilung über ihre Rauchmelder-Rückrufaktion (DIYonline berichtete). Darin hatte es geheißen, dass Plagiate, die äußerlich nicht von den Originalen zu unterscheiden seien, vom Lieferanten in vermutlich betrügerischer Absicht unter funktionierende Geräte gemischt worden seien. „Diese Verlautbarung kann nicht aufrecht erhalten werden“, heißt es nun in einer Mitteilung. „Wir widerrufen sie hiermit.“
Zwar habe die Hagebau von ihrem unmittelbaren Vorlieferanten sowohl Original-Rauchmelder als auch Plagiate erhalten. Der unmittelbare Vorlieferant habe seinerseits die gelieferten Rauchmelder bei mehreren Vorlieferanten bezogen. Ob diese sich selber bei den Herstellern direkt mit Rauchmeldern eingedeckt hätten oder ob noch weitere Zwischenlieferanten eingeschaltet gewesen seien, stehe derzeit noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, an welcher Stelle der Kette zwischen dem oder den Herstellern und den der Kooperation angeschlossenen Einzelhandelsunternehmen die Vermischung zwischen Plagiaten und Original-Rauchmeldern stattgefunden hat.
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