Discounter setzen auf Armaturen

25.04.2005

Der größere Teil der Absatzsteigerungen im vergangenen Jahr gehen auf das Konto von Aldi, Lidl & Co. Der Sanitärmarkt insgesamt dümpelt nach Erkenntnissen der GfK vor sich hin

Drei Prozentpunkte des fast fünfprozentigen Wachstums beim Absatz von Armaturen sind im vergangenen Jahr auf das Konto der Discounter gegangen. Das berichtet die GfK in ihrem Branchenüberblick Home-Scope. Nachdem die Billigketten seit Jahren Handbrausen verkauften und den Baumärkten Marktanteile abnähmen, heißt es darin, wollten sie diesen Erfolg auch im technisch anspruchsvolleren Armaturengeschäft wiederholen.
Vom Sanitärmarkt insgesamt zeichnen die Marktforscher ein wenig dynamisches Bild. Bei Duschabrennungen und Badewannen kommen sie auf ein Minus von jeweils weit über sechs Prozent. Grund seien die minimalen Zuwächse beim Neubau und die Zurückhaltung der Haus- und Wohnungsbesitzer bei den Renovierungen.
Die Veränderungsraten der Absatzzahlen einzelner Segmente auf dem Sanitärmarkt finden Sie in unserer Rubrik Marktdaten/DIYplus (s. u.: Weiter Beiträge zu diesem Thema).
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