Pflanzenbranche grünte 2005

16.08.2006
Lebende Pflanzen konnten im vergangenen Jahr trotz schleppenden Starts mit Umsatzsteigerungen aufwarten

Die Entwicklung des privaten Verbrauchs war für die grüne Branche im Jahr 2005 positiv: Bei der Entwicklung des Gesamtmarkts Blumen und Pflanzen ist im Vergleich zum Vorjahr 2004 eine Steigerung zu verzeichnen, so die CMA in einer Pressemitteilung. Die GfK hat im Auftrag der CMA über 10.000 Personen im Jahr 2005 mit Hilfe des so genannten Individualpanels zu ihrem Konsumverhalten, unter anderem über ihre Einkäufe von Blumen und Pflanzen, befragt. Ergebnis: Die Verbraucher gaben im Jahr 2005 rund drei bis vier Prozent mehr für Blumen und Pflanzen aus. Dieser positive Umsatzverlauf sei, so die CMA, bemerkenswert, da das Jahr nach der langen Frostperiode im Frühjahr einen schweren Start hatte. Die widrigen Witterungseinflüsse schlugen sich jedoch in der Mengenentwicklung nieder: Die Zahl der verkauften Beet- und Balkonpflanzen ging um rund zwei bis drei Prozent zurück, obwohl die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr für Beet- und Balkonpflanzen mehr Geld (plus zwei bis drei Prozent) ausgaben. Vor allem im Sommer- und im Herbstgeschäft stieg der wertmäßige Verbrauch an. Bei Stauden und Gehölzen stabilisierte sich der Markt. Der Umsatz bei Stauden blieb zwar auf Vorjahrsniveau, die Verkaufsmenge nahm jedoch noch einmal um rund ein Prozent zu. Auch die privaten Ausgaben für Gehölze und die Anzahl der gekauften Gehölze nahm geringfügig gegenüber dem Vorjahr zu. Der positive Umsatzverlauf im Gesamtmarkt Blumen und Pflanzen ist vor allem auf die Zimmerpflanzen zurückzuführen. Während die Verkaufsmenge im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleich blieb, sind überproportionale Umsatzzuwächse von plus sieben Prozent, vor allem bei Orchideen, zu verzeichnen. Auch für bepflanzte Schalen im Innenbereich waren die Verbraucher bereit, mehr Geld auszugeben. Deren Anteil am Gesamtumsatz für Zimmerpflanzen stieg von knapp acht auf fast neun Prozent.
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