Marktkauf: Endgültiger Schlussstrich

31.05.2007
Baumärkte hauptsächlich für starkes Minus bei Marktkauf verantwortlich; Frenk: „Profitabel wie nie zuvor“

Die Hamburger Edeka-Gruppe will sich verstärkt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und sieht sich ertragsstark wie nie. „Die Konzentration auf unser Kerngeschäft in Deutschland zahlt sich aus. Wir sind profitabel und erfolgreich wie nie am Markt“, bilanziert der Vorstandsvorsitzende Alfons Frenk das abgeschlossene Geschäftsjahr. Das EBIT der Unternehmensgruppe verbesserte sich um 14 Prozent auf 1,1 Mrd. € gegenüber 958 Mio. € im Vorjahr.
Im Rahmen einer sogenannten „Desinvestmentstrategie“, die im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits zum Verkauf der Optiksparte Krane und dem Marktkauf-Standort in Russland führte, hat die Edeka-Gruppe vor zwei Wochen auch ihre 133 Marktkauf-Baumärkte verkauft. „Mit dem Verkauf haben wir einen endgültigen Schlussstrich unter die Akquisitionspolitik der Vergangenheit gezogen. Nunmehr zentrieren wir alle Kräfte auf die Positionierung des SB-Warenhausgeschäftes“, so Frenk. 2006 hätten sich die 186 Marktkauf-Warenhäuser im Vergleich zur Branche fast behauptet (minus 1,7 Prozent). Für das Umsatzminus um 3,9 Prozent auf 4,8 Mrd. € sei, so Frenk, vor allem die Baumarktsparte verantwortlich gewesen.
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