Schnäppchen versus Sicherheit

25.07.2007
Das VDE-Institut beobachtet bei den Käufern von elektrotechnischen Produkten mehr Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein. Die Hälfte der Geräte fällt bei der Erstprüfung durch

Schäppchenjagen kostet Sicherheit – auf diese Kurzformel bringt das VDE-Institut die wichtigsten Erkenntnisse aus der Produktanalyse 2007. Die Hälfte der elektrotechnischen Produkte, die das VDE-Institut jährlich in seinen Labors in Offenbach testet, besteht die Erstprüfung nicht. Darunter befinden sich neben Produkten aus dem Segment Haushaltsgeräte auch Werkzeuge, wie sie unter anderem in Baumärkten verkauft werden.
Dabei sind die Verbraucher den Ergebnissen einer VDE-Studie zufolge zunehmend bereit, für Sicherheit und Qualität mehr zu bezahlen. Demnach empfinden es 74 Prozent als wichtig, wenn Elektroprodukte von einer neutralen Stelle überprüft werden, und 63 Prozent beziehen die Auszeichnung mit einem Sicherheitsprüfzeichen in ihre Kaufentscheidung ein.
Als zweites „Sorgenkind“ betrachtet das Institut Missbrauchsfälle wie die unberechtigte Nutzung des VDE-Zeichens besonders auf mangelhaften Produkten aus Fernost. Zwischen 2004 und 2006 hat das Institut eine Verdreifachung der Missbrauchsfälle aus China verzeichnet.
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