Gebremster Warenschwund

13.11.2008
Während die Verluste durch Diebstahl sinken, steigen die Aufwendungen insgesamt

Weltweit kostete der Warenschwund den Einzelhandel im erfassten Zeitraum Juli 2007 bis Juni 2008 71,165 Mrd. €. Das entspricht 1,34 Prozent des Umsatzes. Gegenüber dem Vorjahr haben sich damit die Verluste um 1,5 Prozent verringert, so die Ergebnisse des zweiten globalen Diebstahlbarometers vom Centre for Retail Research (Nottingham). Werden jedoch die Aufwendungen für Sicherungsmaßnahmen mit in die Rechnung einbezogen, stiegen die Kosten im gleichen Zeitraum um 3,201 Mrd. Euro auf 76,803 Mrd. Euro. In Deutschland kostete der Warenschwund die Einzelhändler im betrachteten Zeitraum rund 4,7 Mrd. €. Gemessen am Umsatz betrage der Anteil 1,13 Prozent - die Schwundrate sei damit, so der Diebstahlbarometer, das zweite Jahr in Folge angestiegen (2005: 1,07 Prozent).
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