Zu wenig Neubau

In Deutschland müssten jährlich doppelt so viele Wohnungen wie 2008 gebaut werden, heißt es in einer Studie, die vor Wohnungsmangel warnt

Bis zum Jahr 2025 müssten in Deutschland jährlich rund 400.000 Wohnungen gebaut werden. Diese Zahl hat das Eduard-Pestel-Institut errechnet, das im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) eine Studie unter dem Titel „Wohnungsmangel in Deutschland?“ erstellt hat. Aus demografischen Entwicklungen wie dem Bevölkerungswachstum und der Veränderung der Zahl der Haushalte ergebe sich ein Wohnungsbedarf von durchschnittlich 200.000 Neubauten pro Jahr. Hinzu komme, dass vor allem viele in der Nachkriegszeit errichteten Gebäude als nicht sanierungsfähig angesehen würden. Im Jahr 2008 wurden allerdings weniger als 200.000 Wohnungen fertig gestellt.
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