Austauschbare Marken

19.02.2009
Zwei Drittel der Konsumenten sehen keine wesentlichen Unterschiede zwischen Marken. Sie wünschen sich nicht Rabatte, sondern individuelle Serviceleistungen

Fast zwei Drittel der deutschen Konsumenten nehmen Marken als austauschbar wahr. Die Unternehmensberatung BBDO Consulting leitet diese Aussage aus einer Studie her, wonach die durchschnittliche Markengleichheit 64 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als 2004 beträgt. Konkret bedeutet das, dass zwei Drittel der Konsumenten keine wesentlichen Unterschiede zwischen Marken erkennen können.
Grund für die Austauschbarkeit und die geminderte wahrgenommene Wertigkeit einer Marke seien Rabatte und Preiskämpfe, schließen die Autoren der Studie aus den Befragungsergebnissen. Statt Preiskämpfe würden sich die Konsumenten die Auslobung faktischer Leistungsvorteile wünschen. Wesentliches Differenzierungsinstrument sei das individuelle Eingehen auf die Kunden und ihre Bedürfnisse. So wünschen sich der Erhebung zufolge 78 Prozent der Befragten individuell zugeschnittene Serviceleistungen. Selbst technische Features werden als nicht so wichtig angesehen wie der Betreuungsaspekt. Auch Design spielt mit 35 Prozent eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.
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