Drastisch sparen

18.05.2009
Die ersten vier Monate des laufenden Jahres haben Flora Holland einen Umsatzrückgang von acht Prozent beschert. Durch Kostensenkungen soll das Ergebnis positiv bleiben. Im vergangenen Jahr haben sich Umsatzverschiebungen in den Vertriebsformen und den Warengruppen fortgesetzt

Die Pflanzenvermarktungsgenossenschaft Flora Holland hat ihre Anfang des Jahres geäußerten Erwartungen an 2009 nach unten korrigiert. Geschäftsführer Timo Huges kündigte drastische Einsparungen an, "so dass wir auch bei einem Umsatzrückgang von ungefähr zehn Prozent noch schwarze Zahlen schreiben werden". Der Versteigerungsumsatz wies bis Anfang Mai einen Rückgang von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf.
Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seinen Umsatz mit vier Mrd. € und einer Steigerungsrate von 0,3 Prozent praktisch auf Vorjahresniveau gehalten, dabei jedoch Umsatzverschiebungen festgestellt. Über die Versteigerungsuhren an den sechs Marktplätzen wurde fast zwei Prozent weniger verkauft. Der Terminverkauf über die Vermittlungsorganisation Flora Holland Connect hat dagegen um 4,6 Prozent zugenommen.
Die Produktgruppe Zimmerpflanzen hat einen Umsatzanstieg von 6,6 Prozent bei einem Volumenwachstum von 6,1 Prozent verzeichnet. Der Umsatz mit Blumen hat sich um 2,9 Prozent verringert, während das Volumen um ein Prozent gestiegen ist. Abgesetzt wurden rund elf Mrd. Schnittblumen und mehr als eine Mrd. Zimmer- und Gartenpflanzen.
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