Nur lebendes Grün brachte Plus

11.01.2010
Der Pflanzenvermarkter Flora-Holland hat im vergangenen Jahr fünf Prozent seines Umsatzes eingebüßt. Bei Zimmer- und Gartenpflanzen gab es dagegen ein Wachstum von vier Prozent

Die Pflanzenvermarktungsorganisation Flora-Holland hat im vergangenen Jahr 3,8 Mrd. € und damit fünf Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Dabei ist der Bereich Zimmer- und Gartenpflanzen um vier Prozent auf 1,7 Mrd. € gewachsen. In der größeren Sparte Schnittblumenhandel gab es dagegen ein Minus von zwölf Prozent auf 2,1 Mrd. €. Die Zahl der verarbeiteten Blumen und Pflanzen ist mit zwölf Mrd. Stück nahezu unverändert geblieben (minus ein Prozent).
Der Umsatz über den wichtigsten Vertriebsweg, die 40 Versteigerungsuhren bei den sechs Flora-Holland-Marktplätzen, ist um neun Prozent auf 2,4 Mrd. € gesunken. Dagegen ist er bei dem Vermittlungsunternehmen Flora-Holland Connect um zwei Prozent auf 1,4 Mrd. € gestiegen. Die Produktbereiche Orchideen und Gartenpflanzen werden als maßgeblicher Grund dafür angegeben.
Ausgesprochen schnell hat sich den Angaben zufolge der digitale Handel entwickelt. Mehr als 45 Prozent der Blumen werden auf den drei Exportversteigerungen (Blumen, Pflanzen und Fernkauf über die Uhren) inzwischen auf diesem Weg eingekauft.
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