Hoffen auf Umweltnutzen

14.10.2010
DBU unterstützt Forschung über WPC

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung (Wilhelm-Klauditz-Institut WKI) in Braunschweig mit rund 274.000 €. In diesem Vorhaben wird auch eine Ökobilanz von WPC (Wood Plastic Composites) durchgeführt. „Mit diesem Vorhaben soll auch ein Signal an die Hersteller gegeben werden, ökologische Fragestellungen bei der Weiterentwicklung der Produktpalette stärker zu berücksichtigen“, erklärte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. WPC ist eine relativ neue Klasse an Werkstoffen, die in der Regel aus einem holzartigen und einem kunststoffhaltigen Anteil bestehen. Der Füllstoff besteht aus nachwachsenden Rohstoffen oder landwirtschaftlichen Nebenprodukten, wie zum Beispiel Holzmehl, Reishülsen oder anderen Naturfasern. Die Kunststoffkomponente besteht meist aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polyvinylchorid (PVC). Der Werkstoffe soll so weiterentwickelt werden, dass er auch als Ersatz für Pfosten und Träger aus Vollholz am Bau einsetzbar ist.
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