DIY weltweit Spitze beim Diebstahl

In Deutschland ging der Warenschwund binnen Jahresfrist leicht zurück. Baumarktartikel sind bei Dieben begehrt

Knapp 5 Mrd. € zahlte der deutsche Einzelhandel von Juli 2009 bis Juni 2010 für Warenschwund. Gemessen am Umsatz sind die Verluste auf 1,12 Prozent zurückgegangen (- 4,3 Prozent), so das 4. Globale Diebstahlbarometer, eine jährliche Studie des Centre for Retail Research (Nottingham) mit Unterstützung von Warensicherungsspezialist Checkpoint Systems (Heppenheim). Nach dem krisenbedingten Rekordniveau des vergangenen Jahres hat sich die Situation in 2010 aufgrund erhöhter Sicherungsmaßnahmen wieder leicht erholt. Entwarnung kann jedoch nicht gegeben werden: In Deutschland „zahlte“ jeder Haushalt 149 € für Einzelhandelskriminalität. Gestohlen werden vor allem kleine, teurere Markenartikel – die leicht zu stehlen und gut weiterverkauft werden können. In Europa liegt 2009/2010 die Sparte Bekleidung/Accessoires (1,79 Prozent) beim Warenschwund vorne, gefolgt von Bio- und Feinkostläden (1,77 Prozent) sowie Autozubehör/ Eisenwaren/Baumarktartikel (1,70 Prozent). Weltweit liegt jedoch der Bereich Autozubehör/Eisenwaren/Baumarktartikel (1,81 Prozent) an der Spitze, gefolgt von Bekleidung/Accessoires (1,72 Prozent) sowie Schönheits- und Pflegeartikel/Apothekenartikel (1,70 Prozent).
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