Abgeschwächtes Minus

26.10.2011
Die Umsätze des Praktiker-Konzerns sind im dritten Quartal weiter rückläufig, wenn auch nicht so stark wie zuvor. Lediglich die Vertriebslinie Max Bahr erzielt ein Umsatzplus. Auch im Ausland bleibt es bei deutlichen Rückgängen

Der Praktiker-Konzern hat im dritten Quartal 844,4 Mio. € und damit 7,3 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum ersten Halbjahr mit seinem Umsatzminus von 9,2 Prozent hat sich der negative Umsatztrend abgeschwächt, betont das Unternehmen in einer Mitteilung. In den ersten drei Quartalen hat der Konzern mit rund 2,468 Mrd. € 8,5 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. In Deutschland entwickeln sich die beiden Marken Praktiker und Max Bahr weiterhin gegensätzlich. So hat Max Bahr seinen Umsatz im dritten Quartal um 2,8 Prozent auf 180,5 Mio. € gesteigert, auf vergleichbarer Fläche um 2,1 Prozent. Praktiker Deutschland konnte die negative Entwicklung des ersten Halbjahres (-14,5 Prozent) nicht umkehren, aber abbremsen, heißt es in der Mitteilung. Mit einem Volumen von 390,4 Mio. € lag der Quartalsumsatz um 9,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis wurde von Abverkaufsaktionen belastet, die den hohen Warenbestand abbauen sollten. Im internationalen Geschäft haben die neun Landesgesellschaften das dritte Quartal mit einem Umsatzrückgang um 11,6 Prozent auf 252,5 Mio. € abgeschlossen. Flächenbereinigt lag das Minus bei 13,6 Prozent.
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