Made for China

05.08.2013
Unternehmen passen ihre Konsum- und Industriegüterproduktion immer mehr den chinesischen Bedürfnissen an

Die Zeiten, in denen China deutschen Unternehmen lediglich als verlängerte Werkbank gedient hat, sind laut einer aktuellen Untersuchung vorbei: 87 Prozent der im Reich der Mitte tätigen Firmen nennen den wachsenden heimischen Bedarf als Hauptwachstumstreiber. Entsprechend betrachten 83 Prozent die Entwicklung neuer Produkte speziell für den chinesischen Markt als erfolgsentscheidend in den kommenden fünf Jahren, so eine Befragung der deutschen Handelskammer in China gemeinsam mit der Unternehmensberatung Staufen AG unter mehr als 500 Unternehmen. Im Fokus der in China tätigen deutschen Firmen stehen die Bedürfnisse des dortigen Kunden, insbesondere seine Zufriedenheit mit den Produkten und Services. Mehr als jedes zweite Unter nehmen passt seine Güter daher gezielt an den chinesischen Markt an, jedes dritte nimmt komplette Produktneuentwicklungen vor. „Die deutschen Firmen haben erkannt, dass es nicht funktioniert, Produkte 'Made in Germany' eins zu eins auf den chinesischen Markt zu übertragen“, sagt Dr. Ulrich Frenzel, Forschungs- und Entwicklungs-Experte der Unternehmensberatung Staufen AG. „Die Bedürfnisse der Kunden im Reich der Mitte unterschieden sich von denen europäischer Kunden doch recht deutlich. Das gilt für die Konsum- und Investitionsgüterindustrie gleichermaßen.“
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