Sonderkonjunktur für Bosch

21.08.2013
Der Konzern steigert seinen Umsatz mit Elektro-Gartenwerkzeugen im ersten Halbjahr gegen den Trend mit zweistelligen Wachstumsraten. Das vergangene Jahr hat er mit einem Plus von fünf Prozent abgeschlossen

Das Gartengerätegeschäft von Bosch ist im ersten Halbjahr mit einem zweistelligen prozentualen Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. „Wir hatten eine Sonderkonjunktur“, sagte Henning von Boxberg, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Power Tools, gestern auf einer Pressekonferenz in Stuttgart. Grund sei der 2013 eingeführte Robotermäher „Indego“ gewesen, der im europäischen DIY-Handel mit rund 6.000 verkauften Geräten bereits einen Marktanteil von 48 Prozent habe; außerdem biete man mehr Produkte an und habe neue Listungen erzielt. Das Jahr 2012 hat der Gartengerätesparte mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent auf 251 Mio. € abgeschlossen. Dagegen ist der europäische Gesamtmarkt für elektrische Gartengeräte nur um zwei Prozent gewachsen, so dass Bosch seinen Marktanteil im Kernmarkt Europa, in dem die Sparte 90 Prozent ihres Umsatzes erzielt, auf 26 Prozent erhöht hat. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die Gartensparte von Bosch im Vertrieb über Baumärkte und Online-Anbieter acht Prozent zugelegt. Zu 44 Prozent wurde der Bosch-Umsatz 2012 von Produkten getragen, deren Markteinführung weniger als zwei Jahre zurücklag. Das Unternehmen setzt weiterhin stark auf das Thema Akku: Im vergangenen Jahr hat es rund eine Million Akku-Gartengeräte verkauft, 80 Prozent der Neuheiten für 2013 sind Geräte mit Lithium-Ionen-Akku. Ein wichtiges Thema bleibt auch der Rasenmähermarkt. Seit 2010 ist die von Bosch angebotene Rotak-Serie Marktführer in Frankreich, Belgien und den Niederlanden, seit 2011 in Deutschland.
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