Max Bahr/Globus

Dem rettenden Ufer ganz nah

26.11.2013

Die Gesamtzahl der geretteten Standorte wird zwar immer kleiner, aber immerhin: Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters sowie übereinstimmenden Brancheninformationen werden heute wohl von den verbliebenen 73 Max-Bahr-Märkten 60 (oder 58 nach anderen Quellen) gerettet. Globus will heute mit dem Eigentümer der Baumarkt-Immobilien, der britischen Royal Bank of Scotland (RBS), den Kauf der Standorte perfekt machen. Das hatten die Gläubiger von Max Bahr und Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder zur Bedingung für einen Verkauf an Globus gemacht. Globus will demnach Max Bahr unter seinem Markennamen sowie den Warenbestand übernehmen. Damit blieben etwa 3.000 der restlichen 3.600 Arbeitsplätze erhalten. Hätten sich RBS und Globus nicht geeinigt, hätte heute in allen Märkten der Schlussverkauf begonnen. Der Wert der gekauften Immobilien wird auf gut 400 Mio. € geschätzt. Die Bank hatte einem Investmentfonds Geld für den Kauf der Max Bahr-Häuser gegeben, der aber 2012 Pleite ging.
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