Abwärtstrend gestoppt

Der Markt für Innentüren wächst wieder

14.02.2014

Der Abwärtstrend der letzten Jahre bei den Innentüren scheint gestoppt. Im Jahr 2014 wird der Markt um 1,7 Prozent in Menge und um 2,0 Prozent in Wert wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Interconnection. Weiter gehen die Experten davon aus, dass der Markt im Zeitraum 2012 bis 2016 um 2,1 Prozent in Menge und 2,4 Prozent in Wert wachsen wird.
Der westeuropäische Markt für Innentüren in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien schrumpfte 2013 um 3,9 Prozent in Menge. Dies entsprach einer Marktgröße von 25,7 Mio. verkauften Innentüren, wovon wiederum 3,3 Mio. Wohnungseingangstüren sind. Wertmäßig belief sich die Marktgröße im Jahr 2013 auf 3,8 Mrd. €.
Bei individueller Marktbetrachtung zeigten sich regionale Unterschiede. In Deutschland und der Schweiz entwickelten sich die Märkte bei Steigerungsraten von 5,3 Prozent bzw. 7,3 Prozent besonders erfreulich. Beide Märkte profitierten sowohl von der guten Entwicklung im Neubau wie auch von der Renovierung.
Zum Sorgenkind hat sich der französische Markt entwickelt. Zwar stieg die Zahl an fertiggestellten Wohnbauten, doch der Markt für Innentüren schrumpfte um 3,4 Prozent in Menge. Ursächlich ist ein deutlicher Rückgang in den Renovierungsaktivitäten der Franzosen.
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