Mehr Direktverkauf

Flora-Holland macht trotz Umsatzplus Verlust

Versteigerung Flora-HollandBildunterschrift anzeigen
Die Versteigerung an der Uhr findet als Vermarktungsform bei den Züchtern immer weniger Anklang.
02.06.2014

Der Umsatz der niederländischen Blumen- und Pflanzenvermarktungsgenossenschaft Flora-Holland ist im vergangenen Jahr auf 4,5 Mrd. € gestiegen. Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg kam in erster Linie durch einen höheren Durchschnittspreis zustande, denn die Menge der verkauften Blumen und Pflanzen ist von 12,5 auf 12,4 Mrd. Stück zurückgegangen, teilt das Unternehmen mit.
Trotz des Umsatzwachstums hat Flora-Holland das Jahr 2013 mit einem Verlust von 2,4 Mio. € abgeschlossen. Ursache sind nach Darstellung des Unternehmens die Veränderungen in der Absatzstruktur. Die Züchter, so heißt es, entscheiden sich immer häufiger für den Direktverkauf anstelle des Absatzes über die Versteigerungsuhr.
Als Reaktion darauf hat Flora-Holland im Oktober 2013 mit einer Umstrukturierung begonnen. Um die Kosten für das so genannte Projekt Kompass in Höhe von rund 22 Mio. € zu decken, fordert die Genossenschaft eine Unterstützung von ihren Mitgliedern ein.
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