Umfrage FWI

Werkzeughersteller zuversichtlich

05.03.2015

Die stagnierenden Werkzeugumsätze des Jahres 2013 wurden nach Angaben des Fachverbands Werkzeugindustrie e. V. (FWI) 2014 um 6,7 Prozent übertroffen und beliefen sich auf 4,1 Mrd. €. Im vergangenen Jahr beschäftigte die Werkzeugindustrie 29.200 Personen (2,2 Prozent mehr als im Vorjahr). Laut der aktuellen Umfrage des FWI hatten vor allem die Auftragseingänge aus dem Inlandsmarkt (+ 4,9 Prozent) zu diesem positiven Gesamtergebnis beigetragen. Dies wird auf mehrere Faktoren zurückgeführt: Durch steigende Lohnkosten in Produktionsländern wie China verringert sich der Preisabstand zu deutschen Werkzeugen. Zudem, so der FWI,  steigt der Bedarf deutscher Abnehmer nach schnellen, zuverlässigen Lieferungen von kleineren Mengen und Sonderanfertigungen, die durch die Massenimporte aus Übersee nicht zu erfüllen sind. Auch sieht der FWI sowohl im professionellen als auch im Heimwerkersegment wieder einen zunehmenden Trend zu hochwertigen Werkzeugen und traditionellen, gut geführten Marken mit einem entsprechend hohen Qualitätsversprechen. Der FWI betont jedoch, dass die Exporte seit Jahren zu vollen Auftragsbüchern führen. Die traditionelle Exportstärke der deutschen Werkzeugindustrie bestätigte sich auch im Jahr 2014. Laut FWI-Erhebungen stieg die Auslandsnachfrage nach deutschem Werkzeug im Jahr 2014 um 3,4 Prozent und erreichte den Wert von 3,68 Mrd. €. Der FWI rechnet für 2015 mit einen Zuwachs von drei Prozent.
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