Wohnungsmarkt

Immobilienpreise steigen nur moderat

25.03.2015

Die Nachfrage auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt ist unverändert lebhaft, die Durchschnittspreise für Häuser und Wohnungen sind dennoch nur moderat gestiegen. Diese Erkenntnisse lassen sich ablesen am Vermittlungsergebnis der Immobiliengesellschaften der LBS und der Sparkassen. Demnach haben die Preise für Objekte aus dem Bestand im Vergleich zum Vorjahr nur verhältnismäßig leicht zugelegt: bei gebrauchten Eigentumswohnungen um drei Prozent, bei Eigenheimen um fünf Prozent.
Im Schnitt kostete eine Eigentumswohnung aus dem Bestand 118.000 €, ein Einfamilienhaus 172.000 €. In den beiden vorangegangenen Jahren waren die Preise in diesem Segment noch um jeweils sechs Prozent gestiegen.
Dass Gebrauchtobjekte weiterhin in der Gunst der Käufer liegen, hat nach den Worten von LBS-Verbandsdirektor Axel Guthmann gute Gründe: "Trotz aller Belebung im Neubau - was dort auf den Markt kommt, ist nach wie vor zu wenig, um die aktuelle Nachfrage zu decken." Außerdem böten Neubauten in der Regel zwar eine sehr gute Qualität, gerade auch in energetischer Hinsicht. Aber das gehe auch in die Preise. So kosteten die von den Immobiliengesellschaften vermittelten neuen Eigenheime im Jahr 2014 im Durchschnitt 358.000 €. Bei Eigentumswohnungen ist der Abstand zu Bestandsobjekten ähnlich groß, denn hier waren für ein neues Objekt im Schnitt 238.000 € zu bezahlen.
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