Online oder stationär?

Kanaldenke ist out bei den Smart Natives

Die Kanalpräferenzen der Smart Natives.
Die Kanalpräferenzen der Smart Natives.
10.06.2015

Wenn es um Produkte für Wohnen und Einrichten geht, ziehen junge Menschen im Alter von 20 bis 25 Jahren den stationären Handel vor. In der Kurzstudie "Digital geboren: So ticken Smart Natives" des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Hybris Software wird diese so genannte Kanalpräferenz mit 64,4 Prozent angegeben. Dagegen präferiert nicht einmal jeder Zehnte aus dieser Kundengeneration (9,0 Prozent) den Online-Kauf. Etwas mehr als ein Viertel (26,7 Prozent) haben keine Präferenz.
Smart Natives shoppen selektiv - mal online, mal offline. Eine klare Präferenz für einen Einkaufskanal gibt es nicht, die Kanaldenke ist out, heißt es dazu in der Studie.

Mieten oder kaufen?


Die Befragung beschäftigte sich auch mit dem Phänomen, dass Mieten im Konsumverhalten immer häufiger als Alternative zum Kauf gesehen wird. Dabei steht die junge online-affine Zielgruppe Sharing- und Mietangeboten generell aufgeschlossen gegenüber, so ein Ergebnis der Kurzstudie.
In puncto Beratung offenbart der Blick auf die junge Zielgruppe Potenzial für den Online-Handel. So ist fast jeder vierte Smart Native nach dem Online-Kauf unsicher, das richtige Produkt bestellt zu haben.
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