Produktionskosten gestiegen

China wird dem deutschen Einzelhandel zu teuer

Der deutsche Einzelhandel wendet sich mehr und mehr von China als Lieferland ab. Foto: Peggy_MarcoBildunterschrift anzeigen
Der deutsche Einzelhandel wendet sich mehr und mehr von China als Lieferland ab. Foto: Peggy_Marco
22.01.2016

Weil die Produktionskosten von Konsumgütern in China steigen, wendet sich der importierende Einzelhandel in Deutschland vermehrt anderen Lieferländern zu. Dies ergab eine Mitgliederumfrage der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE).
China hat 2015 erstmals seit 2009 weniger Waren ins Ausland exportiert als im Vorjahr (-2,6 Prozent). Die AVE-Mitgliederumfrage spiegelt diesen Negativ-Trend wieder. So gaben 90 Prozent der befragten Unternehmen an, 2016 verstärkt Ware aus anderen Lieferregionen beziehen zu wollen. 80 Prozent der Befragten haben bereits 2015 ihr Importvolumen aus China reduziert. Sämtliche Teilnehmer der Befragung machen gestiegene Kosten für diese Entwicklung verantwortlich.  
Eine steigende Bedeutung als Lieferländer erwarten die Einzelhändler bei Myanmar (78 Prozent), Bangladesch (67 Prozent) und Vietnam (56 Prozent).
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