Lampengeschäft

Osram geht an chinesisches Konsortium

28.07.2016

Der Aufsichtsrat der Osram Licht AG hat dem Verkauf des Lampengeschäfts der Allgemeinbeleuchtung zugestimmt. Käufer des Geschäfts, das unter dem Namen Ledvance firmiert, ist ein chinesisches Konsortium bestehend aus dem strategischen Investor IDG Capital Partners (IDG), dem chinesischen Licht-Unternehmen MLS Co., Ltd. (MLS) und dem Finanzinvestor Yiwu State-Owned Assets Operation Center (Yiwu). Der Kaufpreis liegt bei über 400 Mio. €. Darüber hinaus wird Osram in den kommenden Jahren Lizenzzahlungen für die Nutzung von Markenrechten erhalten. Aufbauend auf einer stabilen finanziellen Basis, heißt es in einer Mitteilung von Osram, ergänzen sich das Konsortium und Ledvance sehr gut im Hinblick auf ihre komplementäre Aufstellung sowohl geographisch als auch beim Produktportfolio. Durch die Transaktion würden beide jeweils von einem deutlich größeren Verkaufs- und Vertriebsnetzwerk sowie Synergien in der Beschaffung profitieren. Dies sollte den Grundstein für gemeinsames künftiges Wachstum legen. Die Transaktion unterliegt bestimmten Abschlusskonditionen und steht unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Der Abschluss der Transaktion wird im Laufe des Geschäftsjahres 2017 erwartet.
Die Ledvance GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Osram GmbH und zählt sich weltweit zu den führenden Anbietern von Lampen für professionelle Kunden und Endanwender. Die Produktpalette umfasst sowohl LED-Lampen als auch traditionelle Leuchtmittel, standardisierte Leuchten sowie vernetzte Lichtlösungen. Ledvance ist in über 120 Ländern aktiv und beschäftigt per 1. Juli 2016 etwa 8.800 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Lampengeschäft der Allgemeinbeleuchtung etwa 40 Prozent des Umsatzes von Osram und belief sich somit auf rund zwei Mrd. €.
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