Holzwerkstoffe

Egger erneut profitabel gewachsen

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Egger ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut profitabel gewachsen.
29.07.2016

Der Holzwerkstoffhersteller Egger konnte im Geschäftsjahr 2015/2016 (30. April 2016) den gruppenweiten Umsatz um 3,4 Prozent auf 2,34 Mrd. € steigern. Dies gab das Unternehmen gestern bei einer Pressekonferenz am Stammsitz in St. Johann in Tirol bekannt. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) legte um 9,8 Prozent auf 349,6 Mio. € zu. Mit dem umfassenden Ausbau des russischen Werks in Gagarin beschäftigt die Gruppe nun rund 7.800 Mitarbeiter in ihren 17 Werken.
Zum fünften Mal in Folge erzielte die Egger-Gruppe damit einen neuen Höchstwert in ihrem Jahresergebnis und sieht sich in ihrer Investitions- und Innovationsstrategie bestätigt. Sämtliche Egger-Werke waren im vergangenen Geschäftsjahr gut ausgelastet. Die produzierte Menge an Rohplatten inklusive Schnittholz konnte auf 7,7 Mio. m3 (plus zwei Prozent) gesteigert werden, was eine Vollauslastung aller primären Produktionskapazitäten bedeutet. Eine besonders erfreuliche Entwicklung zeigten die Werke in Westeuropa. In Osteuropa verlief die Gesamtentwicklung in den abgelaufenen zwölf Monaten stabil. Rückgängen in der Ukraine stehen Zuwächse in nahezu allen anderen Märkten gegenüber. In Russland hingegen führte die politische und währungsbedingte Krise zu Umsatz- und Ergebniseinbußen, welche sich jedoch mit Fortdauer des Geschäftsjahres abschwächten. Eine wachsende Rolle spielen auch außereuropäische Märkte.

Positive Prognose


Für das im Mai begonnene aktuelle Geschäftsjahr rechnet die Egger-Gruppe wiederum mit einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung. Insbesondere für die westeuropäischen Absatzmärkte wird eine stabile Konjunkturentwicklung und Konsumbereitschaft prognostiziert. Für Russland, die teilweise von den politischen Spannungen ebenfalls betroffenen Länder Osteuropas und für den Nahen Osten wird kurzfristig nicht mit einer wesentlichen Verbesserung gerechnet.
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