Selbermachen mit Grenzen

Spätestens auf dem Dach hört der Spaß auf

15.11.2016

Die Deutschen gelten als eine Nation von Heimwerkern, die kleinere Umbauten und Reparaturen gerne selbst durchführen und so Handwerkerkosten sparen. Allerdings stößt auch der begeistertste DIY-Fanatiker schnell an seine Grenzen, wenn es etwas komplizierter wird. Eine aktuelle Untersuchung von Bau-Info Consult zu kleinen Modernisierungsaufträgen bei 500 Haushalten macht deutlich, wo auch Kleinigkeiten lieber dem Profi überlassen werden.Gut die Hälfte aller Arbeiten im elektrischen Bereich, an Klima- und Lüftungsanlagen, an Heizungen, Treppen, Türen, Schlössern und Fenstern waren Klein- oder Wartungsaufträge unter 500 €.Bei Maler- und Dämmarbeiten sowie bei der Fußbodenverlegung und umfangreicheren Arbeiten an der Küche finden sich am häufigsten Aufträge mit einem Volumen von bis zu 2.000 €. Wenn solche Modernisierungsaufgaben etwas umfangreicher ausfallen oder wenn das Ergebnis besonders gut aussehen muss, vergeben die Deutschen diese Arbeiten offensichtlich lieber, als selbst Hand anzulegen - "Do-it-for-me" statt "Do-it-yourself".Noch einmal anders sieht es bei Arbeiten außen ums Haus herum aus - sprich Garten, Grundstück usw. Hier sind  umfangreichere Projekte mit einem Auftragsvolumen von bis zu 10.000 € oder mehr keine Seltenheit, kleinere Aufträge sind dagegen vergleichsweise rar.
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