EHI-Studie

Kartenzahlung wächst, Bargeld bleibt

28.04.2017

Der kartengestützte Umsatz des deutschen stationären Einzelhandels nimmt seit Jahren stetig zu. Auch 2016 konnte laut einer Studie des EHI-Handelsinstituts wieder ein deutliches Plus erzielt werden. Insbesondere die Girocard verzeichnet danach einen satten Zuwachs. Begünstigt wird die positive Entwicklung durch die Gebührenliberalisierung, die für eine gesteigerte Kreditkartenakzeptanz bei den Händlern gesorgt hat. Bargeld bleibt dennoch das beliebteste Zahlungsmittel der Kunden, ergab die EHI-Studie "Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2017".Im Zuge der diesjährigen Erhebung wurde erstmals auch der Anteil der Zahlungsmittel nach Bezahltranskationen ermittelt. Hier zeigt sich die enorme Bedeutung, die Bargeld im deutschen Handel immer noch hat. Zwar liegt der Umsatzanteil von Bargeld bei nur noch etwas mehr als der Hälfte (51,3 Prozent) des Gesamtumsatzes, der deutsche Kunde zahlt trotzdem nach wie vor die meisten (77,9 Prozent) seiner Einkäufe bar. Vor allem für geringfügige Beträge wird bevorzugt Bargeld eingesetzt.
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