Zweithöchstes Potenzial

Pro-Kopf-Kaufkraft für Baumarktsortimente ist laut GfK leicht gesunken

GfK-Sortimentskaufkraft für Baumarktspezifische Sortimente 2017.
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GfK-Sortimentskaufkraft für Baumarktspezifische Sortimente 2017.
02.08.2017

Baumarktspezifische Sortimente haben zwar nach wie vor das zweithöchste Kaufkraftpotenzial bezogen auf den Einzelhandel. Doch die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft ist 2017 auf 615 € gesunken; im Jahr zuvor waren es noch 623 €. Das geht aus der neuen Studie zur Sortimentskaufkraft von GfK Geomarketing hervor. Auch der Anteil der Baumarktsortimente an der Einzelhandelskaufkraft insgesamt ist leicht von 10,9 auf 10,7 Prozent zurückgegangen. Die GfK zählt dazu nicht nur reine Heimwerkerprodukte, sondern beispielsweise auch Gartenartikel, Autozubehör und Tierbedarf.
Dabei gibt es große regionale Unterschiede. Die geringste Pro-Kopf-Kaufkraft für baumarktspezifische Sortimente weist mit 429 € - rund 30 Prozent unter dem Bundesschnitt - der Stadtkreis Gelsenkirchen auf. Das höchste regionale Kaufkraftpotenzial gibt es im Landkreis Starnberg mit 775 € pro Person, also 26 Prozent über dem Bundesschnitt.
Mit großem Abstand, nämlich mit einem Wert von 2.362 € führt die Sortimentsgruppe Nahrungs- und Genussmittel das Ranking der 17 von der GfK untersuchten Produktkategorien an. Nach dem Baumarktbereich folgt übrigens mit 476 € das Sortiment Einrichtungsbedarf.
GfK-Einzelhandelskaufkraft 2017.
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GfK-Sortimentskaufkraft für Spielwaren und Hobbys 2017.
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Anteile der Sortimente an der GfK-Einzelhandelskaufkraft insgesamt 2017.
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