Eurobaustoff

Superzahlen im ersten Quartal

Sehr zufrieden mit dem ersten Quartal 2019: Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurobaustoff (r.) und Geschäftsführer Hartmut Möller, bei der Vorstellung der Zahlen auf einer Pressekonferenz in Bad Nauheim.
Sehr zufrieden mit dem ersten Quartal 2019: Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurobaustoff (r.) und Geschäftsführer Hartmut Möller, bei der Vorstellung der Zahlen auf einer Pressekonferenz in Bad Nauheim.
26.04.2019

Mit hervorragenden Zahlen ist die Eurobaustoff ins Jahr 2019 gestartet. Die derzeit 468 Gesellschafter (Stand 31. März 2019) kauften im ersten Quartal Waren im Wert von 1,46 Mrd. Euro über die Zentrale ein. Das entspricht einem Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als Gründe für das Plus nannte Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung, den sehr milden Winter, den anhaltenden Bauboom und ein "heute noch nicht nachvollziehbarer Umsatzeinbruch im März des vorigen Jahres". Mit einem Plus von fast 16 Prozent im März, so Kern auf der Pressekonferenz in Bad Nauheim weiter, hätten die Fachhändler den starken Umsatzeinbruch 2018 von minus 16 Prozent wieder ausgleichen können.

Sortimentsbereiche


Auch die Entwicklung bei den Sortimentsbereichen verlief entsprechend positiv, wie Geschäftsführer Hartmut Möller informierte. Die Zahlen im Einzelnen: Dach und Fassade knapp zehn Prozent im Plus, Hochbau fast 24 Prozent, Fliese über zehn Prozent, Tiefbau etwa 18 Prozent, Galabau über 25 Prozent, Trockenbau/Dämmstoffe knapp 12 Prozent sowie Holz/Bauelemente gut neun Prozent. Der Einzelhandel konnte um fünf Prozent zulegen. Hier waren vor allem die Sortimente Erde, Dünger, Gartenhartwaren, Holz im Garten, Pflanzen und Zubehör gefragt.
Künftig verstärkt ausbauen will die Kooperation den Bereich Technischer Einkauf. Hier wurde im ersten Quartal 2019 ein Plus von acht Prozent mit investiven Gütern erzielt.

Aussichten und Prognose


Unabhängig von den Warenbereichen sei die Entwicklung in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich, sagte Kern. In Deutschland lägen die Regionen Nord und Süd über dem Durchschnitt. Sowohl die Schweiz als auch Österreich lägen leicht über Vorjahr. Hier erwartet die Kooperation durch eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern ebenfalls positive Zahlen durch ein steigendes Volumen der über die Kooperation abgerechneten Umsätze. Sorgen bereiten Kern weltpolitische Entwicklungen wie der Brexit und die nachlassende wirtschaftliche Dynamik in China. Wenn alles ruhig bleibe, bilanziert Kern, "werden wir ein erfolgreiches Jahr erreichen". Er rechnet damit, dass die gute Baukonjunktur in Deutschland noch ein oder sogar zwei Jahre anhalten wird.
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