European Home Improvement Monitor

Der Trend zum Do-it-for-me festigt sich – aber langsamer als gedacht

Haben die Verbraucher Spaß daran, DIY-Projekte selbst zu verwirklichen? Für den European Home Improvement Monitor wurde in elf Ländern genauer nachgefragt. Bildunterschrift anzeigen
Haben die Verbraucher Spaß daran, DIY-Projekte selbst zu verwirklichen? Für den European Home Improvement Monitor wurde in elf Ländern genauer nachgefragt.
13.05.2019

Italiener und Polen haben am meisten Spaß an DIY-Projekten, Niederländer und Briten am wenigsten. Diesen Schluss legen Zahlen aus dem European Home Improvement Monitor nahe, der sich im vierten Quartal 2018 schwerpunktmäßig mit dem Thema "DIY versus DIFM" beschäftigt hat. Darin haben die Befragten in Italien und Polen im Vergleich von elf europäischen Ländern am häufigsten angegeben, sowohl Deko- als auch bei Bau-Projekte sehr gern selbst zu machen (s. Grafik). Im Schnitt der elf Länder gaben das 53 Prozent (Deko) und 45 Prozent (Bau) an.
Generell steigt in Europa der Anteil der Home-Improvement-Projekte, die als Do-it-for-me-Projekte - also durch beauftragte Handwerker - realisiert werden, hält USP Marketing Consultancy auf Grundlage der regelmäßigen Umfragen für den Monitor fest. Der DIY-Anteil ist von 68 Prozent im Jahr 2014 auf 66 Prozent gesunken, der DIFM-Anteil entsprechend von 32 Prozent auf 34 Prozent gestiegen.
Der Trend zum DIFM werde von der demographischen Entwicklung getragen, so die Marktforscher, denn die jüngere Generation sei weniger DIY-Erfahren und tendiere eher dazu, Home-Improvement-Projekte von Profis ausführen zu lassen. Dass sich der Trend zum DIFM sich nicht stärker in den Zahlen niederschlägt, liege am Fachkräftemangel: Die Konsumenten hätten Schwierigkeiten, geeignete Handwerker zu finden, die gleichzeitig angesichts voller Auftragsbücher immer teurer würden.
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