Erstes Halbjahr

2,3 Prozent weniger Baugenehmigungen, nur Einfamilienhäuser stabil

Lediglich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser erreichte im ersten Halbjahr 2019 das Vorjahresniveau.Bildunterschrift anzeigen
Lediglich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser erreichte im ersten Halbjahr 2019 das Vorjahresniveau.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 164.600 zurückgegangen. Lediglich bei den Einfamilienhäusern wurde der entsprechende Vorjahreswert knapp erreicht (-0,1 Prozent, 44.500). Für Zweifamilienhäuser wurden 10.300 Wohnungen und damit 4,7 Prozent weniger genehmigt. Ein Plus gab es bei den Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Hier lagen die Genehmigungszahlen mit 19.400 Einheiten um 2,8 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sei sich von dieser Halbjahresbilanz "ziemlich enttäuscht", sagte sein Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel und wiederholte die Lösungsvorschläge des Verbands: "Ausweisen von zusätzlichem Bauland, Aufstockung von Gebäuden innerstädtisch, Erhöhung der Planungskapazitäten in den Kommunalverwaltungen und Vereinheitlichung der Landesbauordnungen würden die Probleme beheben, um für mehr (bezahlbaren) Wohnraum zu sorgen."
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