Papier statt Plastik

Toom hängt die Plastiktüte endgültig an den Nagel

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Toom stellt beim Verkauf von losen Eisenwaren von Plastik- auf Papiertüten um.
25.09.2019

Toom Baumarkt will im losen Verkauf von Eisenwaren ab Januar 2020 durch die Umstellung von Plastik- auf Papiertüten jährlich zehn Tonnen Kunststoff und damit sechs Tonnen CO2 einsparen. Das Handelsunternehmen hatte bereits seit 2018 alle Einwegkunststofftüten aus seinen Märkten verbannt. Durch den Einsatz von Mehrwegtüten konnte die Rewe Group-Tochter seitdem 470.00 Plastiktüten im Jahr einsparen.
Nun folgen den Plastiktüten an den Kassen auch die Tüten im hauseigenen Eisenwarenshop. Neben den verpackten Eisenwarensets (FSC-zertifizierten Kartonagen) hat der Kunde in der Eisenwarenabteilung seit dem Jahr 2016 die Möglichkeit, Einzelschrauben, Nägel und Co. je nach Projektbedarf auszuwählen und als Stückware zu erwerben. Die Abfüllung findet ab Januar 2020 allerdings nicht mehr in Kunststofftüten, sondern in kleineren Papiertüten statt. "Somit ersetzen wir weitere 2,5 Millionen Kunststofftüten durch die Papiervariante. Mit der Umstellung können wir jährlich insgesamt zehn Tonnen Kunststoff und damit umgerechnet sechs Tonnen CO2 einsparen", so Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik und für Nachhaltigkeit bei Toom verantwortlich.
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