Kärcher-Umfrage

Putzen hilft gegen Stress

Die Zahlen aus der Putz-Studie von Kärcher.
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Die Zahlen aus der Putz-Studie von Kärcher.

Für viele Menschen wirkt Putzen stressmindernd. So fasst Kärcher das Ergebnis einer Online-Umfrage in elf Ländern zusammen. So geben beispielsweise 75 Prozent der Briten an, immer dann den Wischmopp zu schwingen, wenn sie gestresst sind, und 59 Prozent der Franzosen beschreiben sich während des Saubermachens als meditativ und ruhig.
Zwei Drittel der Deutschen putzt mindestens einmal die Woche - 13 Prozent sogar täglich. Dabei zeigt sich: Samstag ist nicht der vermeintliche "Putztag", tatsächlich haben nur 9 Prozent der Bundesbürger einen festen Wochentag fürs Reinemachen.
Auch in China wird Putzen zelebriert. Hier hat die Grundreinigung, etwa mit einem Dampfreiniger, eine besonders hohe Bedeutung - 94 Prozent der Befragten empfinden diese intensive Herangehensweise als wichtig oder sehr wichtig. Bei den 25- bis 34-jährigen sind es mit 99 Prozent sogar nahezu alle Befragten.
Die wöchentliche Putzdauer beträgt rund um den Globus im Mittel zwei Stunden und 52 Minuten. Mit 4:49 Stunden verwenden die Befragten in Russland am meisten Zeit auf die Reinigung der Wohnung. Auch die Belgier gehören mit 3:39 Stunden zu den Spitzenreitern. Im internationalen Vergleich putzen die Japaner am kürzesten, nämlich 1:29 Stunden. Die Deutschen liegen mit insgesamt zweieinhalb Stunden etwas unter dem internationalen Mittelwert.
Weltweit wird nicht auf manuelle Utensilien wie Besen, Bürste oder Mopp (79 Prozent), chemische Reinigungsmittel (75 Prozent) oder elektrische Putzgeräte mit Kabel (66 Prozent) verzichtet. Der Trend geht jedoch zu kabellosen Geräten. In Japan stehen elektrische Helfer mit Akku besonders hoch im Kurs - jeder zweite Japaner (54 Prozent) findet deren Verwendung wichtig, ein Drittel (34 Prozent) greift bereits auf sie zurück. Auch in Deutschland verwenden bereits 28 Prozent der Befragten akkubetriebene Reinigungsgeräte, Tendenz steigend.Autonome Reinigungslösungen wie Saugroboter werden mit Abstand am häufigsten in China genutzt (38 Prozent). In Deutschland stagniert der Einsatz im Vergleich zum Vorjahr bei 15 Prozent.
Die Daten beruhen auf Online-Umfragen von Dynata, an denen im Zeitraum Juli/August 2019 insgesamt 11.099 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung in Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, den Niederlanden, Polen, Russland und den USA.
Die Zahlen aus der Putz-Studie von Kärcher.
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