Fachhandel

Holzland 2019: Umsatz schrumpft, Eigenmarken legen zu

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"De Potenziale unserer Händler individuell herausarbeiten": Holzland-Geschäftsführerin Nicole Averesch.
04.02.2020

Der Umsatz der Fachhandelskooperation Holzland ist 2019 um knapp 4 Prozent auf 802 Mio. Euro gesunken. Grund hierfür war nach eigener Aussage der Abgang zweier umsatzstarker Gesellschafter, der nicht kompensiert werden konnte. Bereinigt um diesen Effekt hat die Kooperation ein Umsatzplus von 2,5 Prozent erwirtschaftet. Gleichzeitig erzielten die Eigenmarken deutliche zweistellige Zuwachsraten - eine Entwicklung, auf die sich die Kooperation auch 2020 fokussieren will.
Für Geschäftsführerin Nicole Averesch ist der leichte Umsatzrückgang "ein bedauerlicher, aber erwarteter Effekt. Deutlich wichtiger ist es, in die Zukunft zu blicken und die Potenziale unserer Händler individuell herauszuarbeiten", betont sie.
Die bereinigten Umsatzzahlen zeigen, dass Holzland in Deutschland nach wie vor am meisten Umsatz generiert und weiter wächst (+3,2 Prozent im Vergleich zu 2018). Ein positiver Trend lässt sich vor allem in Belgien ableiten, wo die Entwicklung mit einem Plus von 28,8 Prozent zum Vorjahr sehr erfreulich sei, wie das Unternehmen schreibt.
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