Corona und Sabine

Ambiente-Aussteller vom Fernbleiben des Handels enttäuscht

Die Konsumertrends in den Bereichen Living, Giving und Dining sind das große Thema der Leitmesse Ambiente.Bildunterschrift anzeigen
Die Konsumertrends in den Bereichen Living, Giving und Dining sind das große Thema der Leitmesse Ambiente.
12.02.2020

Die Ambiente in Frankfurt hat die Auswirkungen des Coranavirus und des Sturmtiefs Sabine zu spüren bekommen. Die Zahl der angereisten Besucher ist auf rund 108.000 eingesackt; vor einem Jahr waren 136.081 Einkäufer gekommen. Der Geschäftstätigkeit in den Hallen habe das weniger Abbruch getan als erwartet, hält die Messegesellschaft fest, die auf dieser Weltleitmesse der Konsumgüterindustrie eine rege Ordertätigkeit beobachtet hat. Dennoch: Aussteller zeigten sich auch im Gespräch mit diy enttäuscht von starker Verunsicherung seitens der Besucher und damit vom Fernbleiben unterschiedlichster Handelsformen.
Ein Großteil des Besucherrückgangs lässt sich nach Darstellung des Veranstalters auf den Einfluss von Corona verbuchen. Viele, gerade sehr große deutsche und internationale Handelsunternehmen, hatten ein Reiseverbot für ihre Mitarbeiter ausgesprochen. Das Sturmtief Sabine sorgte dafür, dass ab Sonntag deutschland- und europaweit der Flug- und Bahnverkehr teilweise völlig zum Erliegen kam.
"Zwei solche Ereignisse zu einer Messe muss eine Veranstaltung erst einmal verkraften", sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. "Aber unsere Aussteller wussten die Situation einzuschätzen. Und die Messebesucher brachten eine positive Stimmung und Orderlust mit nach Frankfurt", so der Messemacher weiter. Die Zufriedenheitswerte bei den Messebesuchern blieben mit 95 Prozent auf hohem Niveau stabil.
Deutliche Verschiebungen zeigten sich aufgrund der besonderen Situation bei den Top-Ten-Besuchernationen. Auf Deutschland folgten hier Italien, Frankreich, Niederlande, Spanien, Großbritannien, Türkei, USA, Russland, Japan und China. Zuwächse gab es in diesem Jahr etwa aus Estland, Japan, Jordanien, Kolumbien, Rumänien und der Türkei.
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