Corona-Folgen im März

Online-Handel bricht ein, aber nicht bei DIY & Blumen


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Während die Corona-Pandemie dem Online-Handel massive Umsatzverluste eingebracht hat, hat die Warengruppe DIY & Blumen im ersten Quartal um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Allein im Monat März gab es ein Umsatzplus von 8,00 Prozent gegenüber März 2019. Diese Zahlen hat der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) veröffentlicht.
Dagegen haben den Warengruppen Möbel, Lampen & Dekoration sowie Haushaltswaren & -geräte nur die hohen Zuwächse aus den ersten beiden Monaten (13,20 Prozent beziehungsweise 7,30 Prozent) geholfen, mit den Gesamtquartalszahlen nicht abzurutschen, denn im März hatten diese Warengruppen Rückgänge (27,80 Prozent und 4,00 Prozent) zu verzeichnen.
Für den Online-Handel insgesamt war der März ein herber Rückschlag. Um 18,10 Prozent sind die Umsätze gegenüber März 2019 eingebrochen. Damit stagniert die Branche in diesem Quartal nahezu: Der Verband hat ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2019 ermittelt.
Die Kunden kauften im Onlinehandel zwischen Januar und März 2020 Waren für 16,482 Mrd. Euro (inklusive Umsatzsteuer). Zuwächse werden praktisch nur aus den Kategorien gemeldet, die auch im Einzelhandel stark nachgefragt wurden: außer Baumarkt-Sortimenten sind das Lebensmittel, Drogeriewaren und Medikamente.
So lag das Wachstum in der Kategorie Lebensmittel bei 28,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allein im Monat März betrug die Steigerung hier 55,8 Prozent.
Die BEVH-Zahlen aus dem ersten Quartal 2020 im Detail.
Die BEVH-Zahlen aus dem ersten Quartal 2020 im Detail.
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