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Hartwarenhändler spüren Solidarität der Verbraucher in Corona-Zeiten

Der stationäre Hartwaren-Facheinzelhandel spürt eine erfreuliche Solidarisierung der Endverbraucher mit dem lokalen Fachhandel, was sich in einer gesteigerten Bereitschaft zur Investition in hochpreisige Produkte, einer in vielen Regionen wieder erfreulichen Kundenfrequenz und einer deutlichen Abnahme von Preisdiskussionen spiegelt. So fasst der Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) die positiven Ergebnisse seiner dritten Mitgliederbefragung zur den Auswirkungen der Corona-Krise zusammen.

Insbesondere steige die Investitionsbereitschaft bei Sortimenten, die im Eigenheim und im Garten Verwendung finden. Denn viele Endverbraucher hätten verstärkt ihr direktes Umfeld in den Blick genommen.
Entsprechende Effekte bejahten jeweils fast die Hälfte der befragten Facheinzelhändler. Aufgrund seiner differenzierten Sortimentsstruktur sowie regionaler Unterschiede musste jedoch ein Drittel der Hartwarenhändler auch im Mai 2020 Verluste gegenüber dem Vormonat hinnehmen,  gegenüber Mai 2019 sogar fast 40 Prozent der Befragten. Allerdings verzeichneten 50 Prozent wieder ein teilweise deutliches Umsatzplus verglichen zum April und zum Mai des Vorjahres. Dies wertet der ZHH unter dem Gesichtspunkt, dass bei der vorherigen Befragung im April noch über 60 Prozent der teilnehmenden Fachhändler mit langfristigen Umsatzrückgängen gerechnet haben, als erfreuliches Signal.
Von Lieferengpässen der Hauptlieferanten berichten mittlerweile 81 Prozent der Facheinzelhändler (April: 79 Prozent, März: 45 Prozent). Dabei ziehen sich die Störungen in der Warenversorgung durch zahlreiche Sortimente.

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