"Weiterhin schwarze Zahlen"

Liqui Moly sieht Offensiv-Strategie durch Umsatzplus bestätigt

„Unsere offensiven Maßnahmen in dieser Ausnahmezeit fruchten", blickt Liqui Moly-Geschäftsführer Ernst Prost auf das erste Halbjahr 2020 zurück.Bildunterschrift anzeigen
„Unsere offensiven Maßnahmen in dieser Ausnahmezeit fruchten", blickt Liqui Moly-Geschäftsführer Ernst Prost auf das erste Halbjahr 2020 zurück.

Der Umsatz von Liqui Moly ist in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent gewachsen. Dagegen ist der Ertrag des Schmierstoffunternehmens zurückgegangen. Geschäftsführer Ernst Prost bleibt zuversichtlich: "Unsere offensiven Maßnahmen in dieser Ausnahmezeit fruchten. Wir schreiben weiterhin schwarze Zahlen."

Den größten Effekt auf die positive Umsatzentwicklung hatte, so das Unternehmen, die offensive Strategie: Außer Plan wurden zusätzliche 18 Mio. Euro in klassische Werbemaßnahmen investiert und 4 Mio. Euro an Rettungs- und mobile Pflegedienste in Form von Produkten gespendet. So wurde die Produktion weiter ausgelastet und sogar noch 36 neue Mitarbeiter eingestellt. "Staatliche Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld waren für mich nie ein Thema", sagt Ernst Prost. Im Gegenteil: Zu Beginn der Krise erhielten die Beschäftigten eine Sonderzahlung in Höhe von 1.500 Euro.

Staatliche Maßnahmen waren für mich nie ein Thema
Ernst Prost, Geschäftsführer

In Deutschland verzeichnete Liqui Moly ein Umsatzplus von 5 Prozent. Im internationalen Markt liegt das Wachstum bei gut 1 Prozent. Das Unternehmen vertreibt seine Waren in 150 Länder.

Die Monate Juli und August sieht Ernst Prost als Nagelprobe: 2019 waren das Rekordmonate mit jeweils knapp 60 Mio. Euro Umsatz. Er ist sich sicher, diese Marken erreichen oder gar übertreffen zu können.

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