Studie

Deutsche halten ihr Leben für zu kompliziert

Die Teilnehmer gaben an, dass ein Überangebot an Informationen, die Komplexität der Welt, die Corona-Krise und schwierige Kaufentscheidungen ihr Leben komplizierter machen.  Bildunterschrift anzeigen
Die Teilnehmer gaben an, dass ein Überangebot an Informationen, die Komplexität der Welt, die Corona-Krise und schwierige Kaufentscheidungen ihr Leben komplizierter machen.  

Die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass ihr Leben zu kompliziert ist. Das ergab eine repräsentative, mobile Befragung von Appinio im Auftrag des Mobilfunkanbieters Freenet Flex. Demnach empfinden 40 Prozent der Teilnehmer ihr Leben als eher kompliziert, 17 Prozent gaben sogar an, dass ihr Leben sehr kompliziert sei. Hauptgrund dafür ist vor allem das generelle Überangebot an Informationen und Angeboten, sagen 78 Prozent. 58 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass das Coronavirus ihr Leben weiter verkompliziert hat. Die Globalisierung ist in den Köpfen von immer mehr Menschen angekommen, das sorgt bei der Mehrheit in ihrer Wahrnehmung aber nicht gerade für eine Vereinfachung der Lebensumstände. 55 Prozent verunsichert die Komplexität der Welt bei ihrer Entscheidungsfindung. Kaufentscheidungen empfinden sogar 64 Prozent der Befragten als so kompliziert, dass es ihnen schwerfällt, diese direkt zu treffen.

Alltagsentscheidungen

Am kompliziertesten ist mit 56 Prozent die Entscheidung für einen neuen Arbeitgeber. Fast jeder zweite Befragte empfindet die Planung der nächsten Urlaubreise, das Wechseln eines Stromtarifs (jeweils 47 Prozent), die Entscheidung für ein Mobilfunkangebot (45 Prozent) ebenfalls als kompliziert. Darauf folgen Krankenversicherung und die Bestimmung des Wohnorts. Etwas differenzierter wird das Bild, wenn man die Menschen danach fragt, bei welchen Entscheidungen sie sich eine Vereinfachung wünschen. Gut ein Drittel der Teilnehmer gibt an, dass dies auf die Bereiche Mobilfunkangebot (32 Prozent), Arbeitgeber (33 Prozent) und Stromtarif (33 Prozent) zutrifft. Trotz Komplexität können die Deutschen mit Lebensbereichen wie Krankenversicherung (26 Prozent), der nächsten Urlaubsreise (24 Prozent), Girokonto (21 Prozent) oder dem Wohnortwechseln (20 Prozent) augenscheinlich besser umgehen.

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