DACH-Raum

Geschäft mit Badmöbeln und Spiegeln dreht wieder ins Plus

In der aktuellen Studie widmet sich die Unternehmensberatung Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln. (Quelle: Dähne Verlag, Strnad)
In der aktuellen Studie widmet sich die Unternehmensberatung Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln. 
13.01.2026

Während der Inlandsmarkt mit Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln 2024 in der Region DACH im Vergleich zum Vorjahr (zu Herstellerabgabepreisen Netto) um 3,5 Prozent auf 882 Mio. Euro zurückging, stieg er 2025 im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent auf 909 Mio. Euro an. Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Titze GmbH in ihrer neuen Studie, die auch einen Ausblick auf die Entwicklung bis 2030 gibt.

Als Grund für den Rückgang nennen die Studienautoren schwierige Rahmenbedingungen wie den Krieg in der Ukraine, eine geringe Neubauquote und die hohen Bauzinsen. Die Inlandsmarkt-Summe entspricht einem Handelsvolumen Brutto von 2,281 Mrd. Euro. Dabei schneidet die Entwicklung in der Schweiz besser ab als in Deutschland und Österreich.

Die Branchenbeobachter sind überzeugt, dass die Unternehmen aus den deutschsprachigen Regionen eine wichtige Marktposition besitzen, „teils sogar eine globale Vorreiterrolle speziell in den Bereichen Innovation und Produktentwicklung“.

Bei der Distribution von Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln in den drei betrachteten Ländern kommen die wichtigsten Vertriebswege, Möbelhandel und Küchenhandel, gemeinsam auf 32,5 Prozent Marktanteil. Bis 2030 werde deren Wert im DACH-Raum um 0,7 Prozent zurückgehen, prognostiziert die Unternehmensberatung.

Der Onlinehandel werde im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent ansteigen, so Titze weiter. Er performe in Deutschland deutlich besser als in Österreich und der Schweiz.

Der DIY-Handel steht im Vertrieb von Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln an vierter Stelle. 
Der DIY-Handel steht im Vertrieb von Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln an vierter Stelle.  (Quelle: Unternehmensberatung Titze GmbH )

Funktion und Emotion beeinflussen die Kaufentscheidung

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie: Weniger die Möbelfronten bestimmen die Auswahl der Endkunden beim Kauf eines neuen Badmöbels – heute sind im Bad vielmehr der funktionelle Spiegelschrank, der emotionale Lichtspiegel und das moderne Designwaschbecken der eigentliche Blickfang. 

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