Nach neun Monaten Pause

Landgard tritt wieder in den ZVG ein

Sie haben sich wieder (v. l.): Landgard-Vorstand Karl Voges, ZVG-Präsident Jürgen Mertz, ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer, Landgard-Vorstand Dirk Bader, Willi Andree, stellvertretender Vorsitzender des Landgard-Aufsichtsrats, und Aufsichtsratsvorsitzender Bert Schmitz.Bildunterschrift anzeigen
Sie haben sich wieder (v. l.): Landgard-Vorstand Karl Voges, ZVG-Präsident Jürgen Mertz, ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer, Landgard-Vorstand Dirk Bader, Willi Andree, stellvertretender Vorsitzender des Landgard-Aufsichtsrats, und Aufsichtsratsvorsitzender Bert Schmitz.
25.09.2020

Die Erzeugergenossenschaft Landgard tritt mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 wieder als Mitglied in den Zentralverband Gartenbau (ZVG) ein. Unterzeichnet wurde der Wiedereintritt Anfang September. „Der ZVG ist wichtiger Ansprechpartner für die Politik in allen Fragen des deutschen Gartenbaus und damit automatisch auch ein wichtiger Kommunikationspartner für Landgard als große Vermarktungsorganisation für Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse mit 3.000 Mitgliedsbetrieben. Allein schon aufgrund dieser natürlichen Nähe ist der konstruktive Austausch zwischen dem ZVG und Landgard auf den verschiedensten Ebenen auch in den Monaten nach dem vorübergehenden Austritt von Landgard nie vollständig zum Erliegen gekommen. Der Wiedereintritt ist jetzt der letzte noch fehlende formale und nach außen sichtbare Schritt der erfolgreichen Wiederannäherung“, sagt dazu der ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Der letzte noch fehlende formale und nach außen sichtbare Schritt der erfolgreichen Wiederannäherung“
ZVG-Präsident Jürgen Mertz

Die Genossenschaft war zum 31. Dezember 2019 als assoziiertes Mitglied aus dem Verband ausgetreten. Der damalige Vorstandsvorsitzende Armin Rehberg hatte in mehreren Interviews mangelhafte Zusammenarbeit, falsche Schwerpunktsetzungen, fehlende Wertschätzung des ZVG und fehlendes Vertrauen als Gründe für den Austritt genannt.

Nun heißt es in einer von ZVG und Landgard verbreiteten Pressemitteilung, gerade die vielschichtigen und tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe hätten gezeigt und zeigten weiterhin, wie wichtig eine starke Interessenvertretung für die Betriebe sei. „Zusätzlich zu Corona erfordern auch Themen wie zum Beispiel die ab 2021 geltende CO2-Bepreisung oder die Düngeverordnung im Obst- und Gemüseanbau, dass sich der Gartenbau gegenüber der Politik klar positioniert“, meint der Landgard-Aufsichtsratsvorsitzende Bert Schmitz.

Bei der Unterzeichnung waren außer Mertz und Schmitz auch Bertram Fleischer, Generalsekretär des ZVG, die Landgard-Vorstände Dirk Bader und Karl Voges sowie Willi Andree, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Landgard, zugegen.

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