Global Consumer Pulse Tracker

Unsicherheit beim stationären Einkauf nimmt wieder zu

Seit die Fallzahlen wieder steigen, fühlen sich die Deutschen beim Besuch von Geschäften nicht wohl. Bildunterschrift anzeigen
Seit die Fallzahlen wieder steigen, fühlen sich die Deutschen beim Besuch von Geschäften nicht wohl. 
29.10.2020

Die Verunsicherung aufgrund der Covid-19-Pandemie nimmt weltweit zu und das Konsumklima trübt sich langsam ein. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Global Consumer Pulse Trackers von Deloitte, für den im vergangenen Monat 19.000 Menschen aus 19 Ländern befragt wurden. Die negative Stimmungslage in Deutschland liegt demnach unter dem europäischen Durchschnitt. In Ländern wie Italien, Frankreich oder Spanien ist die allgemeine Besorgnis um bis zu 20 Prozentpunkte höher als in der Bundesrepublik.

Die Studie zeigt zudem, dass bei lediglich 14 Prozent der Deutschen die monatlichen Haushaltsausgaben über dem Einkommen lagen. Die Sparquote steigt jedoch seit Juni stetig an. Im Vergleich zu den vorherigen Monaten lässt sich erkennen, dass viele Bundesbürger größere Anschaffungen häufiger auf einen späteren Zeitpunkt verschieben wollen.

Die Hälfte der deutschen Befragten fühlt sich beim Einkauf vor Ort unsicher. Aus diesem Grund werden bei größeren Anschaffungen wie Möbeln häufig Online-Anbieter bevorzugt. Produkte des täglichen Bedarfs wie Haushaltsgegenstände werden hingegen weiterhin vor Ort gekauft.

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