Global DIY-Network

Euromonitor International erwartet Erholung

Stefano Botter von Euromonitor International (l.) im Gespräch mit dem vorweihnachtlich gekleideten Moderator Ken Hughes.Bildunterschrift anzeigen
Stefano Botter von Euromonitor International (l.) im Gespräch mit dem vorweihnachtlich gekleideten Moderator Ken Hughes.
09.12.2020

Eine schnelle Erholung nach dem Einbruch durch Covid-19 erwartet die Marktforschungsgesellschaft Euromonitor International für die Home-Improvement-Branche weltweit. Das machte Project Manager Stefano Botter in seinem Vortrag "Home improvement: challenges and opportunities in light of Covid-19” deutlich, den er im Global DIY-Network von Edra/Ghin und Hima hielt. Im kommenden Jahr wird der weltweite Home-Improvement-Markt dieser Prognose zufolge um 6,4 Prozent auf ein Volumen von 289,2 Mrd. USD wachsen, nachdem der Markt 2020 um 4,3 Prozent auf 271,9 Mrd. USD eingesackt war. Vom zu erwartenden Boom werden vor allem Handwerkzeuge, Elektrowerkzeuge und Eisenwaren profitieren, so Botter.

Allerdings zeichnete er von der gegenwärtigen Lage auch ein gemischtes Bild. Während die Entwicklung in Australasien, Ost- und Westeuropa sowie Nordamerika eher positiv verlaufe, sei sie in der Region Asia-Pacific, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika für die Branche eher schlecht. Aber auch dort werde es eine deutliche Erholung geben, meint Botter.

Generell hat Covid-19, so seine Analyse, zwei Hauptauswirkungen gehabt: Botter spricht zum einen vom „Zuhause als dem Mittelpunkt“ – „Covid hat das Do-it-yourself zurückgebracht“, was zur Folge habe, dass der Trend zum Do-it-for-me gebrochen sei. „Wir denken, dass sich das abschwächen wird”, sagte Botter.

Do-it-for-me wird sich abschwächen
Stefano Botter, Euromonitor International

Die zweite große Auswirkung von Covid-19 ist das Erstarken des digitalen Verkaufskanals. Die Home-Improvement-Branche sei in dieser Hinsicht immer etwas hinterhergehinkt. Den Zwang, nun nachzuziehen, sieht Botter als eine Chance „Es ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit“, so seine Einschätzung.

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