Szenario-Projekt gestartet

EHI untersucht die Zukunft des Print-Prospektes

Haben Print-Prospekte auch künftig Bestand - und wenn ja in welcher Form? Das wollen die Initiatoren des Projektes herausfinden. (Quelle: Hornbach/Screenshot)
Haben Print-Prospekte auch künftig Bestand - und wenn ja in welcher Form? Das wollen die Initiatoren des Projektes herausfinden. 
26.08.2021

Auch wenn der Handel immer größere Budgets für digitale Werbung zur Verfügung stellt, der gedruckte Prospekt ist nach wie vor das effektivste Werbemedium – das ist ein Ergebnis der EHI-Studie „Marketingmonitor Handel 2021-2024 – Mediamixmodelle in Corona-Zeiten“. Dennoch gebe besonders der Push, den digitale Medien durch die Corona-Krise erhalten hätten, Anlass zu schauen, wie sich diese Entwicklung fortsetze. Dazu haben Händler, Dienstleistungsunternehmen für Angebotskommunikation und der Bundesverband der Anzeigenblätter gemeinsam mit dem EHI ein Szenario-Projekt zur Zukunft der Angebotskommunikation aufgesetzt. Darin sollen Zukunftsbilder entwickelt werden, die dem Handel Werkzeuge der strategischen Planung und Früherkennung an die Hand geben. 

Seit einigen Jahren beobachtet das EHI die Medienausgaben im Handel und analysiert, in welchen Branchen und mit welcher Richtung sich Verschiebungen in den Mediamixmodellen entwickeln. Wie das Institut berichtet, zeigt sich dabei, dass besonders Teile der gedruckten Werbung Budgetanteile verlieren, während digitale Werbung dazugewinnt. Je nach Branche gebe es allerdings erhebliche Unterschiede. Im Durchschnitt aller Branchen erhält die printbasierte Handelswerbung einen Budgetanteil von rund 30 Prozent und liegt damit nahezu gleichauf mit den Mitteln, die in digitale Maßnahmen fließen (34 Prozent). Die printbasierte Handelswerbung werde im Wesentlichen von der Beilage getragen, so das EHI, das digitale Budget hingegen sei stark fragmentiert – die Bandbreite reiche von Search, Display, Video und Social Media, über die eigene Website und App bis zu digitalen Prospektportalen. 

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